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Fälschungserkennung
Leitfaden für die Fälschungserkennung

Der einzige Weg, sicherzugehen, dass eine Signatur oder Unterschrift authentisch ist, ist sie selbst von der betreffenden Person zu erhalten. Jedoch werden hier einige grundsätzliche Richtlinien präsentiert, von denen wir uns erhoffen, dass sie Ihnen bei der Unterscheidung zwischen "Echt" oder "Falsch" behilflich sein können.

Alle Signaturen haben einen speziellen Charakter; nach vorne oder nach hinten lehnend, oder andere Eigenarten, die charakteristisch für die betreffenden Signaturen sind. Die Unterschriften der Menschen neigen auch dazu, jedes Mal von der Größe her ähnlich zu sein, unabhängig davon, worauf sie unterschreiben. Unterschriften können bei derselben Person unterschiedlich sein und es ist daher besser, die Signatur in einer entspannten Umgebung zu erhalten, als auf einer Premiere, am Renntag oder anderen Situationen, bei denen Hektik und Anspannung herrscht.

Wenn Sie eine einwandfreie, geprüfte Unterschrift besitzen, sollten Sie diese für zukünftige Vergleiche und Referenzen fotokopieren. Die Erkennung von Fälschungen ist der schwierigste und zugleich wichtigste Teil bei jeder ernsthaften Sammlung von Autogrammen.

Wann immer es möglich ist, sollten Sie von einer etablierten und verlässlichen Quelle kaufen. Es mag sein, dass Sie mehr für das unterschriebene Stück zahlen, aber wenigstens können Sie einigermaßen sicher sein, dass das erworbene Autogramm absolut original ist.

Signaturen, die vor 1960 getätigt wurden, sind meist mit Kugelschreibern, Bleistiften und Füllern erstellt worden. Die ersten Filzstifte wurden erst in den 60ern populär. Autogramme, die mit Kugelschreiber angefertigt wurden, sind am anfälligsten, und verblassen eher, während Bleistifte - obwohl die Unterschriften nicht so gut aussehen wie die stärkeren Füller- und Tinteunterschriften - länger halten können. Unterschriften, die mit Füller bzw. Tinte geschrieben wurden, haben normalerweise einen Glanz, welcher nicht auf einer gedruckten Unterschrift erscheint. Gedruckte Autogramme scheinen eher unter der Oberfläche zu liegen.

Eine Unterschrift mit Füller und Tinte, die vor vielen Jahren gemacht wurde, hatte eine Menge Zeit gehabt um zu trocknen. Wenn diese Unterschrift, die angeblich vor langer Zeit gemacht wurde, immer noch Spuren vom Absetzen und Ansetzen des Füllers aufweist, dann ist sie wahrscheinlich nicht original aus der jeweiligen Zeitepoche. Fragen Sie nach Informationen und Herkunft des Autogramms. Seriöse Verkäufer können fast immer Hintergrundinformationen über den Artikel geben und die Zeit und den Ort der Unterschrift nennen.

Letztendlich - wenn irgendwelche Zweifel bestehen, lieber nicht kaufen!

Manchmal ruft ein Autogramm Argwohn hervor, ein ungutes Gefühl - dann ist es am besten, die Finger von diesem Angebot zu lassen.
Allgemeine Informationen

Der Stempel

Der Stempel besteht aus einem Stück Gummi, in dem das Abbild einer handgeschriebenen Unterschrift geritzt wurde. Wenn dieser Stempel in Tinte getaucht und auf eine flache Oberfläche ( Papier, Foto ) gedrückt wird, hinterlässt er einen Tintenabdruck, der das Original nachbildet. Die erste bekannte gestempelte Unterschrift stammt von William H. Harrison (Hinweis von der "Manuscript Society") aus dem Jahre 1848. Populär wurden Stempelunterschriften aber erst, als Abraham Lincoln sie verwendete. Hier zum Beispiel eine "Rubber Stamp" Vorlage der BEATLES.

Sehr verbreitet war der Stempel besonders im Entertainmentbereich, als Mary Pickford und Rudolph Valentino diesen in den 30er Jahren benutzten. Ein hoher Prozentsatz von "handsignierten" Fotografien von Rudolph Valentino, die heutzutage auf dem Autogrammmarkt auftauchen sind tatsächlich Stempel. Sie sind meistens auf dunkle Fotografien gedruckt worden, wo die Tinte schwer zu erkennen ist. Auf einer Oberfläche, die einen besseren Kontrast zwischen Unterschrift und Papier erlaubt, ist eine Stempelsignatur viel einfacher zu erkennen. Gestempelte Unterschriften haben ein "gezeichnetes" Aussehen und eine ungleichmäßige Tintenverteilung. Ein Trick, der manchmal in diesen Tagen angewendet wird, ist gedruckte Unterschriften mit Sekretärsunterschriften zu versenden. Untersuchen Sie Ihre Autogramme sehr genau darauf. Ein weiteres Indiz für eine Stempelsignatur ist, daß die Stempelunterschrift am ersten Aufdruckpunkt dicker ist als an der Seite, an der der Stempel das Foto zuletzt berührt. Entsprechende Referenzexemplare finden Sie in der Datenbank von www.isitreal.com. Mit einem entsprechenden Muster als Vergleich, wird man außerdem erkennen können, daß die Unterschrift auf den Millimeter genau gleich groß ist.
Sekretärsautogramme

Sekretärsautogramme sind Autogramme, die von einer anderen Person, wie z.B. einem Familienmitglied oder Sekretär, im Auftrag einer Berühmtheit getätigt wurden, welche die echte Unterschrift des "Chefs" imitiert. Es gibt tausende von ihnen und sie sind sehr schwer ohne Wissen und Referenzbeispiele zu identifizieren. Das erste bekannte Sekretärsautogramm stammt von Ludwig XIV (1638-1715), König von Frankreich (1643-1715). Sein persönlicher Sekretär ("secrètaire de la main") Toussaint Rose (1611-1701) unterschrieb für ihn alle offiziellen Dokumente. Ludwig XV, Ludwig XVI und ihre Majestät Marie Antoinette hielten an dieser Tradition fest, die Sekretäre für sie unterschreiben zu lassen, aber dies wurde besonders bei den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in späteren Jahren berühmt.

Bei der staatlichen Landzuteilung machten die Sekretäre von Pierce und Buchanan eine ausgezeichnete Arbeit, und ein Sekretär von Chester Arthur war ein absoluter Meister im Vervielfältigen der echten Unterschrift des Präsidenten.

Harding, Coolidge, Hoover und Waren G.Harding hatten mindestens jeder einen Sekretär, welcher eine sehr glaubhafte Unterschrift seines Herren machen konnte. Hardings Sekretär (George Christian) war außergewöhnlich begabt und es ist die wahrscheinlich am schwersten zu erkennende Sekretärsunterschrift. Franklin D. Roosevelt hatte mindestens neun verschiedene Sekretäre, Truman mindestens einen, Eisenhower zwei oder drei, John F. Kennedy ein dutzend vielleicht und von Lyndon B. Johnson an scheint jeder Präsident einige Sekretäre gehabt zu haben, die ihre jeweiligen Unterschriften reproduzieren konnten. Sobald der Sekretär die Unterschrift lernt, unterschreiben sie fast ohne Abweichung gleich. Wenn es aber konsequenterweise zu einer Ungleichheit zwischen der Sekretärs- und der Originalunterschrift kommt, wird der Sekretär diese Ungleichheit jedes Mal an den Tag legen.

Wenn man auch nur einmal eine kleine Ungleichheit entdeckt, kann man sie von diesem Zeitpunkt an jedes Mal entdecken. Wie bei Autopens, gibt es keinen narrensicheren Weg eine Sekretärsunterschrift zu erkennen, ohne Vergleiche zur Hand zu haben. Da die meisten Sekretäre in diesem Jahrhundert Sekretärinnen waren, kann eine weiblich anmutende Unterschrift einer männlichen Berühmtheit ein Hinweis sein.
Filmautogramme

Wegen der Nachfrage und der Popularität ihrer Autogramme sind die gestempelten, Faksimile und Sekretärsautogramme die häufigsten im Sammelgebiet der Filmautogramme. Wir empfehlen daher, folgende Regeln zu beherzigen. Fälschungen auf

4x6 Zoll Postkartenfotografien
sind am häufigsten aufgrund der Tatsache, dass diese Fotografien die "billigsten" sind und am meisten verschickt werden. Sehr beliebt sind Sekretärsunterschriften auch auf deutschen Postkarten und berühmte Beispiele sind Marlon Brando, Gregory Peck, Liz Taylor und viele, viele andere. Manchmal wurden sie sogar von derselben Hand signiert, aber unter der Verwendung von verschiedenen Namen von bekannten Filmstars.
Alte 5x7 Zoll Fotografien
Eine große Menge von 5x7 Autogrammen ist von den Filmstudios geschickt worden und kommt oft mit einem Brief, der für ihren nächsten Film wirbt. Sehr häufig tragen diese Fotos Sekrätersunterschriften
Alte 8x10 Zoll Fotografien
sind am ehesten authentisch, besonders, wenn sie eine persönliche Widmung aufweisen. Die meisten Sammler waren begeisterte junge Fans, die einem Star schrieben und ein 8x10 Foto ihrer Anfrage beilegten. Möglicherweise waren die Kosten der Fotografie so hoch wie der Monatsverdienst dieser Fans und man kann annehmen, dass der Star dies auch wusste und das Ergebnis war, dass authentische persönlich unterschriebe Fotos viel öfter vorkamen als bei Fotografien kleinerer Formate.
11x14 Zoll Fotografien
sind zu 99% echt, weil sie in dieser Zeit sehr teuer waren und hauptsächlich nur an persönliche Freunde, Mitarbeiter der Filmproduktion oder als besondere Geschenke und Einladungen verteilt wurden. Sie werden sehr selten eine Fotografie ohne persönliche Widmung finden. Seien Sie vorsichtig, eine Fotografie in dieser Größe ohne persönliche Widmung zu kaufen.
Sekretärsautogramme kommen generell von den wirklichen Topstars, die oft einfach zu beschäftigt waren, selbst zu signieren. 5x7 Zoll Fotografien wurden oft zu Werbezwecken genutzt und tausendfach verschickt. Nur Schauspieler und Schauspielerinnen, die sehr unbedeutend waren, hatten die Zeit oder den Hang dazu, sie regelmäßig eigenhändig zu unterschreiben. Übrigens, die 5x7 Zoll Fotos kamen gewöhnlich mit einem Brief, welcher von demselben Sekretär unterschrieben wurde, um für ihren nächsten Film Reklame zu machen. Nach 1950 waren echte und Sekretärsunterschriften fast immer auf 8x10 Zoll Fotografien zu finden, was die Analyse noch mehr erschwert.
Autopen

Der Autopen ist eine Maschine, die ein Autogramm in der Handschrift der Berühmtheit unterschreibt. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, aber erst ab den späten 1940ern verstärkt eingesetzt. Eine Autopen Unterschrift wird wie folgt erstellt: Eine Berühmtheit unterschreibt mit seinem Namen auf einem Blatt Papier, ein Modell oder eine Vorlage wird für die Maschine beim Autopen-Unternehmen erstellt. Wenn die Vorlage eingerichtet ist, ist die Autopenmaschine in der Lage, das Autogramm nachzubilden. Der Gegenstand, der "unterschrieben" werden soll, wird unter dem Arm eingefügt, der Motor eingeschaltet und der Stift bewegt sich gemäß dem Muster des Entwurfes. Die Unterschrift, die erzeugt wird, ist identisch mit der eigenhändigen Handschrift der Berühmtheit, kann jetzt aber hundertfach pro Stunde von einem Sekretär hergestellt werden. Da die resultierende Unterschrift in der Handschrift der berühmten Person erfolgt ist und mit einem richtigen Stift geschrieben wird, ist der einzige sichere Weg zu erkennen, dass es sich bei der Unterschrift um ein Autopen handelt, sie mit bekannten Mustern / Beispielen der Struktur zu vergleichen.

Es gibt verschiedene Indizien, die auf Autopen Unterschriften hinweisen. Suchen Sie nach diesen Anzeichen:

Schauen Sie, ob die Signatur einen durchgehend perfekt gleichmäßigen Tintenfluss hat (ein Autopen Merkmal)
Schauen Sie, ob die Signatur am Anfang und am Ende einen gleichmäßigen Tintenfluss hat (d.h. keinen Abhebe-Effekt eines Füllers hat)
Schauen Sie nach merkwürdigen schnörkeligen Linien, sie sind unnatürlich.
Versuchen Sie, die Sig. mit anderen Autopen Beispielen derselben Person zu vergleichen
eine wackelige Unterschrift, die auf eine Bewegung der Maschine hindeutet, während sie in Betrieb war
eine schwache Unterschrift, besonders eine, die keine Abweichung des Druckes hat, erkennbar an der Vertiefung im Papier, wenn es im geeigneten Licht betrachtet wird
plötzliche Stiftunterbrechungen
ein "gezeichnetes" Aussehen der Unterschrift

Denken Sie jedoch daran, dass der einzig sichere Weg, festzustellen, dass eine Unterschrift von einem Autopen stammt, derjenige ist, sie mit einem Beispiel zu vergleichen, von dem man weiß, dass es sich um einen Autopen handelt. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen durch kleine Unterschiede zwischen dem Muster und ihrer Unterschrift, da diese Unterschiede vom Bewegen des Papiers während der Herstellung, weil die Maschine bewegt wird, herrühren können. Falls irgendein Teil der Unterschrift genau übereinstimmt, handelt es sich um eine Autopenunterschrift.

Daneben gab es noch andere mechanische Apparate, die dem Autopen sehr ähnlich sind. Thomas Jefferson erfand eine Maschine, Polygraph genannt, bei der es sich um einen Stift handelte, der an einem Gestell befestigt wurde, an dem auch andere Stifte befestigt wurden, um dem Benutzer zu ermöglichen, viele Dokumente auf einmal zu signieren. Harry Truman verwendete eine spätere Version dieser Maschine in den 1930ern, um Schecks zu unterschreiben. In den 1970ern gab es eine Maschine namens "SignaSigner", welche es ermöglichte, ganze Textseiten in Massenproduktion herzustellen, aber glücklicherweise musste das Unternehmen, welches diese Maschine herstellte, schnell das Geschäft aufgeben. Berichten zufolge war Jimmy Carter ein Benutzer des SignaSigners.

Es gab viele Ansätze, um zu bestimmen, ob ein Autogramm durch den Einsatz eines Autopen geschrieben wurde. Jedoch ist die Technologie so weit fortgeschritten, dass es keine Möglichkeit gibt, bei nur einem Beispiel einer Unterschrift ohne Zweifel festzustellen, ob sie authentisch ist. Der Schlüsselumstand ist, ein anderes, echtes Autogramm zu haben, um damit zu vergleichen.

Die traditionelle Methode, Autopenautogramme als solche zu identifizieren, wäre, dass Autopen-Autogramme eine wackelige Unterschrift liefern oder viel Tinte am Ende der Briefe hinterlassen. Diese Quelle der Autopenfirma behauptet jedoch, dass das nur geschehen würde, wenn die Geschwindigkeit der Maschine höher als die Normalgeschwindigkeit eingestellt sein würde, welche ungefähr 300 Unterschriften pro Stunde beträgt! Ein Autopen ist eine Maschine, die ein Autogramm automatisch reproduzieren und jede Art von Stift benutzen kann. Das Autopen kann bis zu 3000 Unterschriften am Tag herstellen. Ein Autopen besteht aus Federn und Metallarmen und hat ungefähr die Größe eines Schultisches. Der Benutzer fügt den Stift seiner Wahl am Ende des Armes ein. Ein Autopen arbeitet mit einer sogenannten "Signatur Matrix". Das ist die Hauptplatte, die die Autopenfirma von der eigentlichen Unterschrift herstellt. Die Matrix ist nicht teuer. Sie kann bis zu zehn Wörter beinhalten, welche auch einen Standardgruß enthalten kann. Die Matrix eines Autopens zu wechseln geht schnell, sodass viele Mitarbeiter eines Büros oder einer Management Agentur die Autopenmaschine benutzen können, um mehrere verschiedene Signaturen nachzubilden.

Die Signaturmatrix wird mit wenigen Einschränkungen erstellt. Es gibt zurzeit keine Unterstützung der Zeichensetzung wie Punkte oder Bindestriche, obwohl diese bald hinzugefügt werden könnten. Es gibt auch eine ungefähr 2 ½ Zoll Beschränkung bei der Höhe der Unterschrift. Die Matrix hält ungefähr acht Monate, so dass die Berühmtheit ihre Matrix mit ihrer sich ständig ändernden Unterschrift aktualisieren kann. Viele Stars und/oder Managementagenturen besitzen selbst derartige Maschinen. Sie dürfen auch ihre Fanpost durch ein professionelles Unternehmen abwickeln lassen, das für solche Anfragen zuständig ist. Diese Unternehmen dürfen eigenen Maschinen mit einer Matrix für den jeweiligen Star besitzen. Es wird angenommen, dass Vincent Price solch einen Service vor seinem Hinscheiden nutzte.

Eine Empfehlung der Autopenunternehmen ist, dass die berühmte Person verschiedene Matrizen für die Beschriftung und die Unterschrift benutzen sollten, sodass die Maschine Gegenstände schnell bearbeiten kann und zwei Zeilen mit verschiedenen Winkeln geschrieben werden können, um mehr Echtheit zu erwecken.

Einige beachtenswerte und bekannte Autopen Benutzer sind:

Jedes Mitglied des Kongresses der USA
Richter des obersten Gerichtshofes der USA
Die US Präsidenten seit Eisenhower
Astronauten der NASA

In der Entwicklung sind zudem Autopens, die eine spezielle CD-ROM und Computertechnologie verwenden, die in der Lage ist, die Handschrift der Berühmtheit für eine Vielzahl von Widmungen und Personalisierungen zu nutzen. Das letztendliche Ziel ist die Fähigkeit, eine vollständige Korrespondenz mit Autopen schreiben zu können. Mit diesem hier vorgestelltem Wissen ist die einzige halbwegs genaue Erkennung einer Autopensignatur der Vergleich mit einer anderen. Ein Autogramm wird niemals GENAU den gleichen Winkel, Höhe oder Federstrich haben, außer es wurde mit einem Autopen ausgeführt. Natürlich kann der Besitzer der Maschine eine neue Matrix bestellen, wenn ihre oder seine Unterschrift sich ändert. Es wird gesagt, dass die International Autopen Company sogar vorschlägt, dass Klienten mehr als eine Signaturmatrix benutzen sollen.

Man sollte den gesunden Menschenverstand benutzen, wenn man annimmt, dass ein per Post erhaltenes Autogramm authentisch ist. Ziehen Sie die Beliebtheit der berühmten Person, und ob es wahrscheinlich ist, dass sie ein Autopen besitzt in Betracht. Wenn Sie zum Beispiel ein Bild mit Autogramm von Madonna heute per Post bekommen, sollten Sie an der Echtheit Zweifeln. Natürlich können wir sogar bei den ganz großen Stars hoffen, dass ihre Agentur vorunterschriebene Bilder verschickt.
Verwackelte Schrift

Signaturen werden gewöhnlicherweise in wenigen Sekunden geschrieben, und das sollte in den meisten Fällen ersichtlich sein. Wenn die Schrift langsam und bedächtig ist und nicht in einer Bewegung geschrieben wurde, dann besteht der Verdacht, dass sie nicht echt ist. Jedoch werden ältere Personen zu langsameren Schreibern und ihre Unterschrift kann sich, wie bei den meisten von uns, über die Jahre ändern.

Wenn man nicht alt ist, außer aber an einer Krankheit wie Parkinson leidet (Mohammed Ali) oder sich in einer sehr angespannten Situation befindet, gibt es keine gute Erklärung, warum man eine verwackelte Unterschrift hat, vor allem wenn man sie bereits tausendmal zuvor gemacht hat. Wenn eine Unterschrift auch nur ein wenig zitterig aussieht - Vorsicht! Dass ist eines der sichersten Anzeichen für eine Fälschung. Benutzen Sie auch hier den gesunden Menschenverstand.

Seien Sie besonders vorsichtig bei Unterschriften, bei denen der erste Buchstabe verwackelt ist. Der Fälscher hat oft einen zittrigen Start, bevor es wieder läuft. Hinzukommt, dass Sie Autogramme meiden sollten, in denen die Buchstaben merkwürdig geformt sind, und zwar auf eine unnatürliche Art und Weise, in der niemand schreiben würde, oder sie schwerfällig oder forciert aussieht.

Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den man achten sollte, ist das Zögern. Unterschreiben Sie irgendwo. Haben Sie irgendwo, außer an den normalen Stellen, angehalten? Natürlich nicht. Es ist grundsätzlich ein glatter Fluss. Schauen Sie auch den letzten Buchstaben Ihrer Unterschrift an. Haben Sie abrupt aufgehört oder eher ein wenig ausschweifen lassen? Wahrscheinlich letzteres. Man unterschreibt so oft mit seinem Namen, dass es einfach eine Sache der Selbstverständlichkeit ist. Bei einem berühmten Menschen ist das auch nicht anders. Der Fälscher jedoch muss ein wenig vorsichtiger sein, und hört oft eher hastig am Ende der zu fälschenden Unterschrift auf. Suche Sie nach einem plötzlichen Tupfen und einen sehr kleinen extra Tintenklacks am Ende der Unterschrift. Wenn Sie dies feststellen, haben Sie die Echtheit der Unterschrift vermutlich zu Recht angezweifelt. Suchen Sie auch nach derselben Art von abruptem Zögern überall innerhalb der Unterschrift, und vergleichen Sie, ob diese Abbrüche auch bei der echten Unterschrift an derselben Stelle erfolgen. Die meisten Leute brechen zwischen Vor- und Nachnamen ab und einige zwischen der Unterschrift, aber die Unterbrechungen sind nicht abrupt oder uneinheitlich. Es ist immer noch grundsätzlich ein gleichmäßiger Fluss der Hand, des Füllers und der Tinte, die bei mehreren Beispielen an den gleichen Stellen bricht. Versuchen Sie es selbst. Mehrere Male. Dann versuchen Sie an einer unüblichen Stelle abzusetzen. Schwer zu machen, und sicherlich nicht etwas, dass Sie oder andere häufig machen würden. Vielleicht verstehen Sie jetzt, was wir Ihnen zu erklären versuchen.
Die Geschichte

Geschichte der Autogramme

1980 Sharpie in goldener und silberner Farbe
1977< Sharpie
1964 Filzstift erfunden
(Stifte mit dünner Spitze, oft verblichen & unscharf mit einem gelben Schein)
1954 Kugelschreiber (Typ Biro) gewinnt an Beliebtheit
1950 Erste gefärbte und farbige Fotografien
1937 László József Biró entwickelt den "Biro", welcher die Grundform für den heutigen Kugelschreiber liefert und läßt diesen 1943 patentieren
1920 11x14 Zoll Fotografien werden gängig
1900 Fotografien von 4x6 Zoll zu 8x10 Zoll
1860> Briefe in Standardgröße, meistens mit Brieffalten
1860< Extra große Buchstaben
1845 Erstes Foto genannt "carde - de visite"

Geschichte des Kugelschreibers

Das erste angemeldete Patent zum Kugelschreiber stammt vom Amerikaner J.J. Loud aus dem Jahre 1888 und beschrieb einen Halter mit Kugelfeder zur Beschriftung rauher Oberflächen. Das Patent hat aber mit dem späteren Kugelschreiber nichts gemein.

Der erste richtige Kugelschreiber wurde aber bereits 1906 vom Kroaten Slavoljub Penkala hergestellt. Zwischen 1914 bis 1926 wurde der Penkala weltweit exportiert unter anderem z.B. Wien, Paris, London, New York, Los Angeles, auch nach Tokio und Singapur oder Hongkong. Die Fabrik war während dieser Zeit eine der weltweit größten ihrer Art und fertigte jeglichen Schreibwarenbedarf.

Ein Penkala ist durch einen Laien optisch im Schriftbild nicht oder nur schwer vom Schriftbild eines späteren Kugelschreibers der Marken Biro oder Reynolds zu unterscheiden. 1937 stellte dann der Ungar László József Biró erstmals die Grundform des heutigen Kugelschreibers her (Eterpen), die 1943 patentiert wird und als Biro erfolgreich besonders in Südamerika verkauft wird. Reynolds schließlich veränderte ein paar Einzelheiten des Biro und vermarktete ab 1944 den Kugelschreiber erfolgreich in den USA. Die Amerikaner beanspruchen die Erfindung des Kugelschreibers zwar für sich, aber dem ist nicht so.

Geschichte der Fotografie

Die ersten Fotografien von Menschen wurden ungefähr 1845 aufgenommen. Sie besaßen die Maße von ungefähr 2x4 Zoll und wurden oft anstelle von Visitenkarten verwendet. Sie blieben bis ungefähr 1865 populär, bis sie von einer größeren Art von Fotografie ersetzt wurden, die dafür gedacht war, in Alben aufbewahrt zu werden, die wiederum in Schränken aufbewahrt wurden.

Sie wurden daher als "Kabinettfotografien" bezeichnet. Generell waren sie um die 4x6 Zoll groß, teilweise auch größer. Sowohl bei der Carte de Visite als auch den Kabinettfotografien war das eigentliche Foto auf einer schwereren Tafel aus Hartpappe befestigt, normalerweise mit einer Prägung des Fotografen entweder am unteren Rand der Vorderseite oder auf der Rückseite. Die Kabinettfotografie erfreute sich bis zur Jahrhundertwende größter Beliebtheit, bis sie schließlich durch die heute üblichen Formate ersetzt wurde.

Die 11x14 Zoll Fotografie wurde erst um 1920 populär und es schien, dass sie selten benutzt wurde, außer von Filmstars. Die früheren 8x10 Zoll Fotografien neigten dazu, sepia (bräunlich) in der Farbe zu sein oder schwarz/weiß, ungefähr in der Relation 50/50. Sepia kam in den 20er Jahren aus der Mode und wurde letztendlich nahezu komplett von schwarz/weiß verdrängt, welches wiederum in den 50ern von der Farbfotografie abgelöst wurde. Hüten Sie sich vor unterschriebenen Fotos, die aus diesem Zeitzusammenhang stammen. Zum Beispiel ist es sehr unwahrscheinlich, eine echte unterzeichnete Kabintettfotografie von jemandem, der vor 1865 gestorben ist, zu finden.

Deswegen ist der wirklich einzige Weg des sicheren Erwerbs der Kauf beim seriösen und professionellen Fachhändler, egal ob bei eBay oder anderswo. Der Markt für signierte Fotografien ist ein extrem fälschungsgefährdeter und risikobehafteter Bereich, nicht nur aufgrund der zahlreichen sich im Umlauf befindlichen Fälschungen, sondern auch wegen der Sekretärsunterschriften auf vielen Starfotos.
Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung von Isitreal.com erstellt.
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